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Monteure finden: PV- und SHK-Monteure gewinnen

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Inhouseads Redaktion

Aktualisiert am

17. Oktober 2026

·

ca. 8 Min.

Lesezeit

Illustration zum Ratgeber: Monteure finden: PV- und SHK-Monteure gewinnen

[ INHALT ]

✦ KURZANTWORT

Monteure für Photovoltaik und SHK finden Fachbetriebe am ehesten, wenn sie jedes Profil getrennt suchen: Dachmonteure, Elektrofachkräfte für den AC-Anschluss, Anlagenmechaniker SHK und Quereinsteiger mit Einarbeitung. Wirksam sind konkrete Angaben zu Touren, Fahrzeug, Team und Planbarkeit, eine Ansprache in sozialen Netzwerken, eine Bewerbung in wenigen Minuten am Handy und ein geplantes Onboarding.

Monteure für Photovoltaik und SHK finden Fachbetriebe am ehesten, wenn sie jedes Profil getrennt suchen: Dachmonteure, Elektrofachkräfte für den AC-Anschluss, Anlagenmechaniker SHK und Quereinsteiger mit Einarbeitung. Wirksam sind konkrete Angaben zu Touren, Fahrzeug, Team und Planbarkeit, eine Ansprache in sozialen Netzwerken, eine Bewerbung in wenigen Minuten am Handy und ein geplantes Onboarding.

Monteure für Photovoltaik und SHK finden Fachbetriebe am ehesten, wenn sie jedes Profil getrennt suchen: Dachmonteure, Elektrofachkräfte für den AC-Anschluss, Anlagenmechaniker SHK und Quereinsteiger mit Einarbeitung. Wirksam sind konkrete Angaben zu Touren, Fahrzeug, Team und Planbarkeit, eine Ansprache in sozialen Netzwerken, eine Bewerbung in wenigen Minuten am Handy und ein geplantes Onboarding.

Einen Überblick über alle Recruiting-Kanäle gibt der Ratgeber Mitarbeiter finden im Handwerk. Dieser Beitrag konzentriert sich auf Monteure in PV- und SHK-Betrieben: wen Sie konkret suchen, was diese Zielgruppe bei einem Wechsel abwägt und wie Sie neue Kollegen über die ersten Wochen hinaus halten.

Die Lage am Arbeitsmarkt: was die Zahlen zeigen

Die schwierige Suche nach Monteuren ist kein Einzelfall Ihres Betriebs. Laut dem Bericht „Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Handwerk“ der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand August 2026) blieben gemeldete Arbeitsstellen in Handwerksberufen im Jahr 2025 durchschnittlich 242 Tage unbesetzt, über alle Berufe hinweg waren es 167 Tage. Fachkräfteengpässe bestehen laut BA insbesondere in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, der Energietechnik sowie in Berufen der Mechatronik und Elektronik.

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft kommt in seiner Auswertung „Fachkräftesicherung im Handwerk“ (Stand Juni 2026) zu einem ähnlichen Bild. Die größte Fachkräftelücke unter den Handwerksberufen bestand 2025 in der Bauelektrik: Rechnerisch konnten dort mehr als sieben von zehn offenen Stellen nicht besetzt werden. Auch die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und die Dachdeckerei zählt das KOFA zu den Top-Engpassberufen.

Hinzu kommt der Altersaufbau. Laut BA waren im Juni 2025 rund 718.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Handwerksberufen zwischen 55 und unter 65 Jahre alt. Für Ihre Planung heißt das: Rechnen Sie nicht damit, dass sich die Lage kurzfristig von selbst entspannt, und behandeln Sie die Suche nach Monteuren als laufende Aufgabe statt als einmalige Aktion.

Beispielrechnung: was eine unbesetzte Monteursstelle kosten kann

Die folgende Rechnung arbeitet mit angenommenen, runden Werten und ist keine Marktangabe. Angenommen, ohne den fehlenden Monteur montiert Ihr Betrieb pro Monat eine Anlage weniger, und jede Anlage bringt einen Deckungsbeitrag von 2.000 Euro. Dann entgehen Ihnen im Monat 2.000 Euro und über zwölf Monate 24.000 Euro. Setzen Sie Ihre eigenen Werte ein: Wie viele Aufträge schieben Sie wegen fehlender Kapazität, und welchen Deckungsbeitrag hat ein durchschnittlicher Auftrag? Das Ergebnis zeigt, welches Budget und wie viel Zeit die Suche wert ist.

Welche Monteure Sie wirklich suchen

„Monteur gesucht“ ist für eine Anzeige zu ungenau. Hinter dem Begriff stehen in PV- und SHK-Betrieben sehr unterschiedliche Tätigkeiten, Qualifikationen und Erwartungen. Legen Sie vor der Suche fest, welches Profil die Lücke im Team tatsächlich schließt.

PV-Montage und Dachmontage

Dachmonteure setzen Unterkonstruktion und Module, arbeiten in der Höhe und fast immer im Team. Eine Ausbildung als Dachdecker, Zimmerer oder in einem anderen Bauberuf hilft, ist aber nicht in jedem Fall Voraussetzung. Wichtig sind Schwindelfreiheit, Sorgfalt bei der Arbeitssicherheit und körperliche Belastbarkeit.

Elektrofachkraft für den AC-Anschluss

Für Wechselrichter, Zählerschrank und Netzanschluss brauchen Sie Elektrofachkräfte, etwa Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Dieses Profil ist besonders knapp, weil es auch andere Gewerke und die Industrie suchen. Beschreiben Sie deshalb genau, ob die Stelle reine AC-Arbeiten, Inbetriebnahmen oder auch Speicher und Wallboxen umfasst. Wie Inhouseads Solarbetriebe insgesamt unterstützt, zeigt die Seite für Photovoltaik-Fachbetriebe.

Anlagenmechaniker SHK

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik installieren Wärmepumpen, Heizungen und Bäder, nehmen Anlagen in Betrieb und übernehmen oft Wartung und Kundendienst. Wer bereits Wärmepumpen eingebaut hat, bringt einen Vorsprung mit. Weitere Informationen für dieses Gewerk finden Sie auf der Seite für Wärmepumpen-Betriebe.

Quereinsteiger mit Einarbeitung

Quereinsteiger aus Bau, Metall, Landwirtschaft oder Industrie können Montageaufgaben unter Anleitung übernehmen. Elektro- und Kältearbeiten bleiben Fachkräften vorbehalten. Im Dachteam, bei der Vormontage oder in der Materiallogistik entlasten angelernte Kräfte Ihre Fachleute aber spürbar.

Profile im Überblick

Die Tabelle fasst zusammen, woher die Profile typischerweise kommen, wie Sie sie ansprechen und womit Sie bei der Einarbeitung rechnen sollten. Sie ist eine qualitative Orientierung, keine Statistik.

Profil

typische Herkunft

Ansprache

Einarbeitung

PV- und Dachmonteur

Dachdeckerei, Zimmerei, Gerüstbau, andere Bauberufe

Social Recruiting mit Videos vom Dach, Empfehlungen aus dem Team

Kurz bis mittel: Montagesystem, Arbeitssicherheit, Abläufe in der Kolonne

Elektrofachkraft für den AC-Anschluss

Elektroinstallation, Energie- und Gebäudetechnik, Industrie

Gezielte Anzeigen mit genauer Aufgabenbeschreibung, persönliche Ansprache

Mittel: Wechselrichter, Speicher, Dokumentation und Netzbetreiber-Abläufe Ihres Betriebs

Anlagenmechaniker SHK

SHK-Betriebe, Heizungsbau, Kundendienst

Anzeigen mit Fokus auf Technik, Fahrzeug und planbare Touren

Kurz bis mittel, je nach Erfahrung mit Wärmepumpen

Quereinsteiger

Bau, Metall, Landwirtschaft, Logistik, Industrie

Social Recruiting mit niedriger Einstiegshürde und offener Formulierung

Länger: Pate im Team, schrittweise mehr Verantwortung, Weiterbildung

Ansprache: was Monteure bei einem Wechsel abwägen

Viele Monteure haben eine Stelle und schauen nicht in Jobportale. Social Recruiting erreicht sie in sozialen Netzwerken, aber nur, wenn die Anzeige die Fragen beantwortet, die bei einem Wechsel tatsächlich zählen. Allgemeine Versprechen wie „tolles Team“ oder „attraktive Vergütung“ überzeugen kaum. Konkrete Angaben dagegen schon:

  • Touren und Einsatzgebiet: Wie weit sind die Baustellen entfernt, gibt es Montage mit Übernachtung, wann ist in der Regel Feierabend?

  • Fahrzeug: Fährt die Kolonne im Firmenwagen, darf er mit nach Hause genommen werden, wer fährt?

  • Werkzeug und Ausstattung: Akku-Werkzeug, Hebetechnik, Arbeitskleidung, digitale Auftragsmappe statt Zettelwirtschaft.

  • Team: Wie groß ist die Kolonne, wer ist Ansprechpartner, wie lange arbeiten die Kollegen schon zusammen?

  • Planbarkeit: Wochenplanung im Voraus, Regelung bei Schlechtwetter, Bereitschaftsdienste.

  • Bezahlung: Lohnstruktur, Zuschläge, Auslöse und Überstundenregelung so, wie Sie sie tatsächlich handhaben.

Bei der Bezahlung gilt: Schreiben Sie nur, was Sie einhalten. Wer gar nichts dazu sagt, lässt eine der wichtigsten Fragen offen. Wie eine Anzeige mit diesen Angaben aufgebaut ist, zeigt der Beitrag Stellenanzeige im Handwerk schreiben.

Bilder und Videos transportieren diese Informationen schneller als Text: die Kolonne auf dem Dach, das Fahrzeug, der Technikraum nach der Inbetriebnahme. Solches Material entsteht gebündelt an einem Content Day mit Foto- und Videoaufnahmen im Betrieb. Zeigen Sie echte Kollegen und echte Baustellen. Stockfotos erkennt diese Zielgruppe schnell, und sie sagen nichts über Ihren Betrieb.

Quereinsteiger gewinnen und weiterbilden

Weil ausgebildete Elektro- und SHK-Fachkräfte knapp sind, lohnt der Blick auf Menschen ohne passende Ausbildung. Das KOFA rät Handwerksbetrieben in der genannten Auswertung, neue Zielgruppen wie Quereinsteiger, Studienabbrecher oder Beschäftigte aus dem Ausland zu erschließen. Damit das gelingt, braucht es einen Plan:

  1. Aufgaben festlegen, die Quereinsteiger nach kurzer Einweisung sicher übernehmen können, etwa Vormontage, Materiallogistik oder Modulmontage im Team.

  2. Einen erfahrenen Kollegen als Paten benennen und ihm Zeit für Erklärungen einplanen.

  3. Unterweisungen zum Arbeitsschutz, insbesondere für Arbeiten auf dem Dach, vor dem ersten Einsatz durchführen.

  4. Einen Weiterbildungspfad aufzeigen, etwa zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten oder perspektivisch zu einem Berufsabschluss, sofern das zur Person passt.

  5. Nach drei und nach sechs Monaten gemeinsam festhalten, was die Person inzwischen selbstständig erledigt.

Weiterbildung ist dabei kein reines Zugeständnis. Sie macht aus einer angelernten Kraft mittelfristig einen Monteur mit mehr Aufgaben, und sie ist ein Argument, das Sie schon in der Ansprache nennen können. Zu Wegen und möglicher Förderung informieren Ihre Handwerkskammer und die Agentur für Arbeit nach den jeweils aktuellen Bedingungen.

Bewerbung mobil und schnell

Monteure bewerben sich selten am Schreibtisch. Die Anzeige wird abends auf dem Handy gesehen, und wenn dann Anschreiben und Lebenslauf als PDF verlangt werden, ist das Interesse oft wieder weg. Ein schlanker Ablauf hilft:

  • Kurzes Formular mit wenigen Auswahlfragen: Beruf oder Erfahrung, Führerschein, Wohnort, frühester Starttermin

  • Name und Telefonnummer reichen für den ersten Kontakt, Unterlagen können später folgen

  • Rückruf möglichst am selben oder nächsten Werktag, idealerweise durch die Person, die auch die Kolonne führt

  • Kennenlernen auf der Baustelle oder ein Probearbeitstag statt mehrerer Gesprächsrunden

  • Zusage oder Absage zeitnah und verbindlich

Je länger der Prozess dauert, desto eher war ein anderer Betrieb schneller oder der aktuelle Arbeitgeber bessert nach. Legen Sie deshalb intern fest, wer Bewerbungen beantwortet und wer bei Urlaub oder Krankheit einspringt.

Bindung: die ersten Wochen entscheiden

Eine Einstellung ist erst gelungen, wenn der neue Kollege bleibt. Gerade Monteure, die aus einem anderen Betrieb kommen, prüfen in den ersten Wochen genau, ob die Aussagen aus der Anzeige stimmen. Ein einfaches Onboarding schafft Verbindlichkeit:

  • Vor dem ersten Tag: Arbeitskleidung, Werkzeug und Zugang zur Auftrags-App bereitlegen, Treffpunkt und Ansprechperson mitteilen.

  • Erste Woche: fester Platz in einer Kolonne, Einweisung in Montagesystem, Sicherheitsregeln und Dokumentation.

  • Erster Monat: kurzes Gespräch mit Bauleitung oder Inhaber: Was läuft gut, was fehlt?

  • Bis Ende der Probezeit: gemeinsame Bilanz, nächste Lernschritte und Perspektive besprechen.

Fragen Sie auch Ihr bestehendes Team regelmäßig, was es im Betrieb hält und was es stört. Wer seine Monteure bindet, muss seltener neue suchen. Und zufriedene Kollegen empfehlen den Betrieb eher in ihrem Umfeld weiter.

Fazit

PV- und SHK-Monteure zu finden bleibt anspruchsvoll, weil Elektro- und SHK-Fachkräfte laut BA und KOFA bundesweit knapp sind. Ihre Chancen steigen, wenn Sie Profile getrennt suchen, in der Ansprache konkret über Touren, Fahrzeug, Team, Planbarkeit und Bezahlung sprechen, Quereinsteiger mit Plan einarbeiten und die Bewerbung in wenigen Minuten am Handy möglich machen. Wenn Sie Social Recruiting als einen Baustein prüfen möchten, finden Sie das Vorgehen auf der Seite Recruiting für Handwerks-, PV- und SHK-Betriebe.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen

Wie früh sollte ein Betrieb mit der Suche nach Monteuren beginnen?

Wie früh sollte ein Betrieb mit der Suche nach Monteuren beginnen?

+

Möglichst bevor die Lücke im Team entsteht. Gemeldete Stellen in Handwerksberufen bleiben laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit deutlich länger offen als im Durchschnitt aller Berufe. Wer dauerhaft sichtbar ist und Kontakte zu Interessierten pflegt, kann bei Bedarf schneller einstellen als ein Betrieb, der erst bei akutem Engpass startet.

Dürfen Quereinsteiger an PV-Anlagen mitarbeiten?

Dürfen Quereinsteiger an PV-Anlagen mitarbeiten?

+

Ja, bei mechanischen Arbeiten wie Unterkonstruktion, Modulmontage oder Materiallogistik und unter Anleitung erfahrener Kollegen. Arbeiten an der elektrischen Anlage und der Netzanschluss bleiben Elektrofachkräften vorbehalten. Welche Qualifizierung für weitergehende Tätigkeiten nötig ist, klären Sie mit Ihrer Handwerkskammer oder Ihrem Fachverband.

Sollte die Bezahlung in der Monteur-Anzeige stehen?

Sollte die Bezahlung in der Monteur-Anzeige stehen?

+

Bewerber möchten früh wissen, woran sie sind. Eine Spanne oder zumindest klare Aussagen zu Zuschlägen, Auslöse und Überstunden erleichtern die Entscheidung. Nennen Sie nur, was Sie tatsächlich zahlen. Weicht das erste Gespräch von der Anzeige ab, kostet das Vertrauen und häufig auch den Kandidaten.

Lohnt sich Social Recruiting auch für kleine Fachbetriebe?

Lohnt sich Social Recruiting auch für kleine Fachbetriebe?

+

Das kann sich lohnen, wenn die Anzeige ein klar umrissenes Profil und ein Einsatzgebiet in der Region beschreibt. Kleine Betriebe punkten oft mit kurzen Wegen zur Chefin oder zum Chef und festen Kolonnen. Voraussetzung ist, dass jemand Bewerbungen zügig beantwortet und die Anzeigen laufend betreut.

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Die Redaktion schreibt aus der täglichen Arbeit an Kampagnen, Landingpages, Recruiting und Content für Photovoltaik-, Wärmepumpen- und Handwerksbetriebe in Deutschland. Jeder Artikel wird von den Spezialisten des jeweiligen Bausteins fachlich geprüft.

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