Was kostet Sie ein Auftrag wirklich?
Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein. Die Startwerte sind Beispielannahmen, keine Zusage und kein Durchschnittswert.
So rechnet der Lead-Kosten-Rechner
Der Rechner geht Schritt für Schritt vom Geld zum Auftrag. Jede Stufe filtert: Nicht jeder Kontakt passt, nicht jede passende Anfrage wird ein Termin, nicht jeder Termin ein Auftrag.
Kontakte = Werbebudget ÷ Kosten pro Kontakt
Qualifizierte Anfragen = Kontakte × Anteil qualifiziert
Termine = qualifizierte Anfragen × Anteil wahrgenommener Termine
Aufträge = Termine × Abschlussquote
Kosten pro Auftrag = (Werbebudget + Betreuung) ÷ Aufträge
Gekaufte Leads = Leadpreis ÷ (Anteil qualifiziert × Anteil Termine × Abschlussquote)
Rechenbeispiel mit den Startwerten
Die Startwerte sind Beispielannahmen, keine Durchschnittswerte und keine Zusage: 2.000 € Werbebudget, 1.000 € Betreuung, 60 € pro Kontakt, 50 % qualifiziert, 70 % Termine, 25 % Abschlüsse.
2.000 € ÷ 60 € ergeben rund 33 Kontakte.
Davon sind rund 17 qualifiziert, daraus entstehen rund 12 wahrgenommene Termine und knapp 3 Aufträge.
3.000 € Gesamtkosten ÷ knapp 3 Aufträge ergeben rund 1.030 € pro Auftrag, rund 260 € pro Termin und rund 180 € pro qualifizierter Anfrage.
Ein gekaufter Lead für 80 € kommt mit denselben Quoten auf rund 910 € pro Auftrag.
Der Vergleich hängt also fast vollständig an den Quoten. Wenn ein gekaufter Lead an mehrere Betriebe geht, konkurrieren Sie um denselben Kunden. Rechnen Sie deshalb mit Ihren eigenen Quoten je Quelle, nicht mit denen aus Prospekten. Interne Zeit für Rückrufe und Beratung ist in beiden Fällen nicht enthalten.
Welche Zahlen brauche ich?
Werbebudget: die Abrechnung aus Google Ads oder dem Meta-Werbekonto für einen Monat.
Kosten pro Kontakt: Werbebudget geteilt durch die Zahl der Anfragen im selben Monat.
Anteil qualifiziert: wie viele Anfragen Ihre Kriterien erfüllen, etwa Eigentum, Region, Projekt und Zeitraum. Was dazugehört, steht in Qualifizierte Anfrage: Definition und 7 Kriterien.
Termine und Abschlüsse: aus Ihrer Kundenliste oder Ihrem CRM, am besten getrennt nach Quelle.
Betreuung: das monatliche Honorar Ihrer Agentur oder die eigenen Stunden mal Stundensatz.
Häufige Fragen zum Rechner
Warum reicht der Leadpreis allein nicht?
Weil ein günstiger Kontakt teuer wird, wenn kaum Aufträge daraus entstehen. Aussagekräftig sind die Kosten pro qualifizierter Anfrage, pro Termin und pro Auftrag. Erst diese Zahlen lassen sich zwischen Portalen, Vermittlern und eigenen Kampagnen fair vergleichen.
Welche Leadpreise sind 2026 üblich?
Öffentlich genannte Preise für Photovoltaik- und Wärmepumpen-Leads liegen je nach Modell grob zwischen 25 und 350 € pro Lead. Die Quellen und Einzelpreise stehen in den Ratgebern Was kostet ein PV-Lead? und Was kostet ein Wärmepumpen-Lead?.
Soll ich Leads kaufen oder eigene Kampagnen aufbauen?
Das hängt von Ihren Quoten, Ihrer Kapazität und Ihrem Einzugsgebiet ab. Rechnen Sie beide Wege hier mit Ihren Zahlen durch. Die Vor- und Nachteile stehen im Ratgeber PV-Leads kaufen oder selbst generieren?.
Speichert der Rechner meine Eingaben?
Nein. Die Berechnung läuft nur in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden weder übertragen noch gespeichert.
Für welche Betriebe passt der Rechner?
Für alle Betriebe, die Anfragen über Anzeigen, Portale oder Vermittler bekommen: Photovoltaik, Wärmepumpe und SHK, Elektro und andere Handwerksbetriebe. Die Rechnung ist für alle gleich, nur Ihre Zahlen unterscheiden sich.